Kokadi

Kokadi ist noch eine relativ junge, aber durchaus bekannte und beliebte Tragetuch-Marke. Bei Kokadi setzt man vor allem auf modisches, freches Design. Von angestaubten Öko-Tragetuch-Muttis keine Spur.

Das Kokadi-Sortiment: Tragetücher und MeiTai Tragen

Neben dem klassischen, gewebten Tragetuch in vielen Designs von modisch bis verspielt bietet Kokadi eine Auswahl an sechs verschiedenen Tragehilfen. Alle sind hauptsächlich aus Tragetuchstoff gefertigt. Neben dem Ring Sling Tragetuch handelt es sich mehr oder weniger um Mei Tai Tragen, die durch verschiedene Größen, Schnitte und Schwerpunkte überzeugen. Abgerundet wird das Sortiment durch eine Markt-Neuheit: Wassertragehilfen. So können Sie zum Beispiel im Urlaub auch mit Ihrem Baby ins Wasser oder am Strand sitzen. Die Tragehilfen sind aus Polyester und schnelltrocknend. Sie sind nicht zum dauerhaften Gebrauch, sondern ausschließlich zum baden gedacht.

Qualität und Produktion

Die Tücher und Tragen werden in der Türkei gefertigt. Saatgut und Anbau sind kontrolliert biologisch, es wird auf künstliche Düngemittel, Herbizide und Pestizide verzichtet. Die Baumwolle wird von Hand geerntet, da bei der maschinellen Ernte immer Entlaubungsmittel nötig sind.

Beim Färben der Tücher wird auf schwermetallhaltige Farben sowie andere giftige Stoffe verzichtet. So können keine Giftstoffe über Haut oder Speichel auf Dein Baby übergehen. Neben Baumwolle werden Seide, Hanffasern, Leinen, Kashmir und sog. Modal (Buchenholzfasern) für die Herstellung verwendet.

Mit der sog. Jaquardwebung werden die Garne dann zu den fantasievollen Mustern auf den Tragetüchern gewoben. Die Kanten werden doppelt gesäumt; der Stoff erlangt so die typischen Eigenschaften eines guten Tragetuchs: fest und formbeständig, sowie diagonalelastisch.

Kokadi Tragetuch waschen
Obwohl die Farben von Kokadi sehr kräftig leuchten, musst Du beim Waschen der Tragetücher und Tragehilfen von Kokadi nichts besonderes beachten. Die Tragetücher aus Baumwolle können ganz normal gewaschen werden.

Unternehmensgeschichte, Unternehmensphilosophie

Sehr sympathisch ist die Gründungsgeschichte der Firma: Ceyda Temur, eine junge Münchnerin mit türkischen Wurzeln, wollte ein eigenes, modisches Tragetuch entwerfen. Den Namen für die Marke bekam sie von ihrer damals 17 Monate alten Tochter, die das Wort “kokadi” von früh bis spät wiederholte. Mindestens genauso sympathisch ist, dass Ceyda, bis auf ihren Mann, alle Kernpositionen in der Firma mit Tragemüttern besetzt hat, die sich auch mit der Unternehmensphilosophie von Nachhaltigkeit und Fairness identifizieren können. 2015 wurde das Unternehmen als “familienfreundlicher Arbeitgeber 2015 – 2018” ausgezeichnet.